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Geräuchertes Gemüse – ein gesunder Geheimtipp

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Räucherzwiebel ist der Superstar – der Bacon der Veganer! Aber auch Knoblauch, Chili, Champignon, rote Beete, Pastinake, Mais, und selbst Blumenkohl haben uns überzeugt. Warm geräuchert ist es länger haltbar sowie vielseitig verwendbar; als kräftiges Suppengewürz, zur Verfeinerung von Salaten, Quiche, sowie für selbstgemachte Aufstriche. Geräucherter Knoblauch und Chili ist der Geheimtipp in deiner selbstgemachten Gewürzmischung (“Würzen statt Salzen”). Und Gemüse lässt sich wunderbar vorbereiten am Tag des Grillfestes. Somit steht schon eine gesunde Alternative auf dem Tisch, wenn die Gäste bereits beim Grillanzünden mit den Zähnen fletschen.

Zu beachten ist lediglich der Wassergehalt des Gemüses und die Zubereitung. Wasserarme Sorten eignen sich direkt zum Räuchern wohingegen wässrigere Sorten mit einer Lake vorbehandelt werden sollen, damit das Raucharoma angezogen wird. Das Gemüse kann roh, direkt mit Schale oder auch geschält und gekocht als Räuchergut dienen. Unsere Empfehlung ist ein Anstrich mit dem Ölpinsel vorab, damit das Räuchergut am Ende nicht vertrocknet aussieht. Gemüse kann auch nur 10 bis 60 Minuten im Rauch liegen, um zu erfreuen. Am besten ist hierfür das Warmräuchern geeignet, einfach mit gutem Räuchermehl im Sparbrand räuchern und das Gemüse auf den Rost von einem Kugelgrill. Beim Heißräuchern mit bis zu 120 Grad garst du das Gemüse direkt mit, auch ein Paradies für die Geschmacksknospen. Dafür am besten die Räucherspäne und die Buchenchunks verwenden.

Räucherzwiebel

Keinem Gemüse steht der Rauch besser als der Zwiebel. Roh nur bedingt zum Verzehr geeignet, wird unter Einwirkung von Rauch und Hitze aus der ordinär-scharfen Knollen eine süße Aromaperle, die in verschiedensten Noten zwischen Räucheraroma und Karamell schillert. Auch der praktische Wert der Räucherzwiebel in der Küche kann gar nicht überschätzt werden, hat sie nach 2 Wochen im Kühlschrank immernoch ein köstliches Aroma. Ideal als Beilage zum Burger, kräftiges Suppengewürz oder Verfeinerung von anderen Speisen (Salate, Quiche, Aufstriche).

Beim Heißräuchern mit Buchenholz garst du das Gemüse direkt mit, das Paradies für die Geschmacksknospen. Dafür am besten die Buchenchunks verwenden, die sich mit Räucherspäne im Handumdrehen natürlich anzünden lassen. Wenn die Chunks gut angebrannt sind (nach ca. 30min), kann die Zwiebel roh, halbiert und mit Schale auf dem Grillrost geräuchert werden. Das Buchenholz soll dabei langsam durchbrennen, mit niedriegster Flamme. Dafür am Besten den Deckel mit einem geöffneten Spalt auf den Grill legen. Bereits nach 30 Minuten Räuchern ist die Zwiebel ein Genuss. Wer sie gut durchgegart mag, lässt sie einfach länger auf dem Rost.

Mit ihrem erdigen Aroma haben auch Pilze die perfekten Voraussetzungen, um mit ein wenig Rauch verbessert zu werden. Richtig geräuchert, werden die Pilze zwar außen trocken, behalten aber innen einen saftigen Kern. Ähnlich wie beim Biss in ein zart gegartes Wachtelei, platzt der Champignon fast im Mund und verspritzt seinen köstlichen Saft. Räucherpilze sind ebenfalls sehr als Burger-Topping zu empfehlen und sicher auch gut für Suppen geeignet. Dafür sollten dir Pilze nicht länger als 30 Minuten geräuchert werden.

Viel Spaß und guten Appetit.

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